Ein Spinatblatt und die Symphonie der Schöpfung


In meinen Meditationen und Träumen, die nur ein Wechsel meiner Bewusstseinzustände sind, erfahre ich unendliches Wissen, fühle und erlebe Erkenntnisse, die ich nirgendwo sonst begreifen könnte, Durch das Heilen deiner Wunden, öffnest du dein Herz, du öffnest dein Bewusstsein und wirst die Welt nie mehr als das sehen, was du immer dachtest, dass sie für dich sei. Du bist im Begriff dein Ego, das dich in den Illusionen der Getrenntheit hält, aufzulösen und ja du stirbst hierfür viele Tode. Doch der Schmerz, der dich daraufhin ein für alle Mal verlässt, verwandelt sich in tiefen Frieden und noch teferen Frieden, in Wissen und noch mehr Wissen, in Liebe und noch mehr Liebe.

In die Fusion, die du in Wahrheit immer warst.

Wir nehmen an, dass die Seele in unserem Körper ist, doch ist es eigentlich so, dass dieser Körper in deiner Seele ist. Du bist reiner Geist, reines Bewusstsein und dieses Leben ist nur eine Erfahrung. Und es ist dir überlassen, wie diese aussieht.

Ich will mit dir teilen, was ich sehe, was ich erlebe. Deshalb bin ich hier.

In einer Meditation wechselte ich die Form und erlebte mein Sein als Spinatblatt. Es war ein erleuchteter Zustand. Vollkommenheit, reines Empfangen. Pure Hingabe und ein versorgt und genährt sein, mit allem, was das Leben zu schenken hat. Es war eine besondere Erfahrung für mich, da sie meinen Blick auf die Pflanzen für immer verändert hat. Diese Wesen, denen wir meist achtlos begegnen, die jedoch unser größtes Modell sein könnten. So sehe ich jetzt die in Plastik abgepackten Salate im Supermarkt und spüre den Widerstand deutlich, den dieses Bild in mir hervorruft. Ich hab ihn immer gespürt, aber ihm zu wenig Beachtung geschenkt. Ich sehe die Reben am Weinberg, unter denen kein Gras mehr wächst, weil die Pestizide, die auf sie gespritz werden, alles zerstören. Und was ich hier spüre, ist die große, wirklich große Liebe unserer Schöpfung dies alles auszuhalten. Unsere Missachtung bis aufs Letzte zu dulden und dennoch bereitwillig uns alles zu schenken.

Und passend hierzu hörte ich in einem Traum die Klänge des Dschungels, die der ursprünglichen Natur. Tiere, Pflanzen, Wind, Wasser, alles miteinander am Tönen und Klingen. Diese Symphonie ist eine Ode an das Leben selbst. Es ist ein Lobgesang an unsere Schöpfung, ein perfektes wohlkingendes, Wunder für die Ohren. Doch die Erkenntnis, die mir dieses Erleben schenkt, ist, was unser Gott auch hier bereit ist zu ertragen, was seine Ohren hören. Missklänge überall, Tiere die wir wie Lebloses behandeln, einsperren, brutal schlachten, Wälder, die wir abholzen, Kriege, die wir führen, Familien, die streiten, Menschen, die jammern, Misstöne, Disharmonien, überall schmerzende Klänge für die Ohren Gottes. Weißt du wie geliebt wir sind? Ja. Endlos.

Und du selbst hast es in der Hand, dieser Welt deinen wahren Ton zu schenken. Deinen Klang. Deine Stimme. Du hast es in der Hand, diese Welt zu heilen, den Frieden, die Harmonie herzustellen. Wie? Nur indem du dich vollständig für dich enstcheidest. Indem du dich entscheidest, alle Verantwortung für dein Leben endlich anzunehmen. Für deine Gefühle, deine Gedanken, für deinen Körper, deine Gesundheit, für dein Jetzt, deine Zukunft. Für deine Erde. Ja, so wichtig bist du. Und ohne dich, fehlt der wichtigste Ton in der Symphonie, denn das bist du - das Wichtigste für diesen Schöpfer.

Deshalb bist du hier.

Er will dich hören, er will sich durch dich erfahren.


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