Soziale Abhängigkeit

Aktualisiert: 16. Apr 2020

Mich interessiert nicht, was du über mich denkst. Mich interessiert nicht, ob du magst, was ich schreibe. Es ist mir egal, ob du mir ein Herzchen schenkst für mein Bild, meinen post, meine story. Provokativ? Wie? Was soll das denn heißen? Ist die voll auf dem Egotrip?

Nein. Mit einem Ego kommst du nicht hierhin, nicht in diesen Raum, den ich betreten habe.

Mit egoistischen Gedanken beschäftigt, würde ich nichts von dem erfahren, nichts von dem teilen. Ich würde mich verstecken, würde, wenn überhaupt, nur das zeigen, was andere sehen wollen. Nur das sagen, was andere hören wollen. Und ja, womöglich hätte ich anstatt zehn Herzen für einen Beitrag, 100. Aber das ist mir wirklich, allen Ernstes, einfach egal. NImm es nicht persönlich. Denn es ist mir sowas von egal, nicht weil du mir egal bist. Mir ist nur egal, was du denkst, weil ich weiß, dass es in den meisten Fällen nichts mit dem zu tun hat, was du in Wahrheit bist Und nix mit dem zu tun hat, was ich bin. Das was du hören willst, stimmt in den meisten Fällen auch nicht damit überein, was du hören musst. So ist das mit dem Leben, es liebt dich so sehr, dass es dir immer das schenkt, was du brauchst. Ob du willst oder nicht.

Und du bist frei, jetzt in diesem Moment auszuschalten, abzuschalten, zuzmachen. Oder du hast die Wahl, es zuzulassen, dir anzuhören, dich einzulassen.

Du bist hier, weil du das suchst. Weil du dich suchst.

Dass ich so direkt bin, ist einzig möglich, weil ich frei bin, von dem was es mit dir machen könnte. Weil ich weiß, dass ich nicht dafür verantwortlich bin, was du jetzt fühlst.

Das bist nur du. Und genauso bist du nicht dafür da, meine Sachen zu liken, die muss nur ich mögen. Das reicht. Es ist wirklich ein Weg, sich zu befreien von sozialer Abhängigkeit, sich zu befreien aus dem Gedankenkarussel, was andere von einem halten könnten. Aber, es wird zunehmend einfach egal - jeder kann dich sowieso nur aus der absolut individuellen Perspektive seines eigenen Bewusstseins heraus und mit seinen Filtern wahrnehmen.

Wieviel wertvolle Zeit verbringst du damit anderen gefallen zu wollen? Dir über die Gedanken anderer Gedanken zu machen? Und was bringt dir das? Was bringt es dem anderen?

Weißt du, alles, was du an anderen bewertest, bewertest du eigentlich nur an dir.

Ja ich freue mich über jeden Kommentar, über jeden der was von mir anhört. Sehr.

Ein wunderbares Gefühl, jemand schenkt dir seinen Dank, klar.

Aber ich brauche die Bestätigung nicht. Du brauchst die Anerkennung der anderen geauso wenig. Du weißt es nur nicht. Denn du füllst diese Sehsnucht, die jeder in uns hat, das grundlegende Bedürfnis eines jeden Menschen, das nach Bestätigung und Achtung, nur mit der Idee, es könnte dir von Außen jemand schenken. Dabei kannst du 1000 Follower haben oder 2 Millionen, solange du es aber nicht aus dir selbst heraus fühlen kannst, wird das nichts an deiner fortwährenden Suche nach mehr Erfüllung, mehr Anerkennung, ändern.

Das, was du brauchst, kann dir niemand schenken, auch nicht die große Masse.

Du findest es nur in dir.

Die Quelle für ALLES, was du suchst und brauchst ist ausschließlich in dir selbst.

Nimm dich an.

Und dann bist du frei. Unabhängig. Und glücklich - egal, wer das mag, was du bist oder nicht. weil du magst es selbst. Mehr als alles andere. Und das reicht.

Was du tun musst? Nur eine neue Entscheidung treffen. Das ist alles. Denn das hier ist dein Leben und nur du entscheidest. Nur du lebst es. Versteckt und leise. Gefangen und unsicher. Oder frei und unabhängig, bereit alles zu teilen, was du hast. Im HIer und Jetzt.


#Unabhängigkeit #Freiheit #Verantwortung #Selbst #Ego #Liebe






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